Projekt X Casemod – Teil 10

— Die Dose ist endlich fertig! —

Es hat ein paar Tausend Euros und ein paar Monate gedauert, aber es ist jetzt geschafft. Ich will euch nicht mit nervigem Text langweilen, schaut selbst:

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Selbst durch das Mesh in der Dichtung föhnt es raus.

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Und jetzt mit Disco

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Ist wohl ein „Bisschen“ hell.

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Endlich lohnt es sich, dank Salon-tauglicher Hardware, ein Fenster einzubauen.

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Und jetzt mal bei Nacht.

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Und ein Bisschen Spielzeug:

Zunächst ein brauchbarer WQHD Monitor mit 2560 x1440 Pixeln und 144 Hz. EIZO EV2750BK. Dieser ist (fast) perfekt ausgeleuchtet. Photoqualität sowie bewegtes Bild lassen keine Wünsche offen. Dank des superdünnen Rahmens erzeugen zwei davon beim Zocken echten Spaß!

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Anbei noch klassische Gamer-Utensilien:

Das Headset (G633 Artemis) liefert am USB-Port klasse Spiele-Kino und via Klinke auch bei Musik super Sound. Musik hören über USB Anschluß macht wegen der Noise Reduktion allerdings keinen Spaß. Wer beides will, sollte von daher auf die Drahtlosversion (G930) verzichten.

Was die Maus (G502 Proteus) angeht, habe ich noch nichts schnelles unter der Hand gehabt!!! Wenn man die mauseigenen Korrekturen ausschaltet, gelingen sehr schnelle Manöver. Auch Maurerfuchteln passen auf die Maus.

Die Tastatur (Logitech G810 in Romer G -Ausführung) hat einen sehr kurzen Hub und ist relativ leise. Über ein Kilo Gewicht sorgen dafür das sie nicht verrutscht. Beim Zocken am Abend ist eine beleuchtete Tastaturkonfiguration ´ne dolle Sache. Nervige Windows-Tasten und Funktionen lassen sich beim Zocken ausschalten (Gamingmodus)

Der ganze Kram ist mit RGB Beleuchtung ausgestattet, und macht optisch echt was her.

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Da der Rechner auch an der Glotze hängt, und diverse Filme beherbergt, musste noch eine Volksfernbedienung für Vollidioten und für „keinen Bock auf aufstehen“  eine Minitastatur her, welche auch an der Playse läuft.

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Zu guter Letzt noch ein bisschen Kleingedrucktes:

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Die Alltagstauglichkeit (Mediathek/Office etc.) ist nun hergestellt. Nächstes Wochenende werde ich ein paar Benchmarks durch die Dose prügeln und berichten wie es gelaufen ist.

Auf diesem Wege noch einen netten Gruß an einige Arbeitskollegen, die bei der Wahl der Teile und bei dessen Kaufentscheidung hilfreich waren 🙂

 

 

 

 

 

Projekt X Casemod – Teil 9

Die Fertigstellung

Die Kabel unter einer Tarnkappe aus dem Innenraum verschwinden zu lassen, erfordert großen Enthusiasmus.

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Das Kabel-Pamphlet ist jetzt auf einem Raum von 2cm Tiefe x 20cm Breite und 45cm Höhe so untergebracht, dass die Kabel im Einzelnen ohne Gefriemel ausgetauscht werden können. Das Mainboard kann ohne Kabel abzustöpseln rückwärtig rausgeklappt werden.

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Im Innenraum sind nur die Stecker zu sehen und keine Kabel stehen der Belüftung im Weg.

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Die vier Sensorkabel sind in den ATX-Kabeln zum Mainboard und PCIe-Leitungen zur Grafikkarte versteckt und die Sensoren sitzen genau an den Hitzequellen wie CPU-Sockel, Grafikkarten Kühler und Felsplattenkäfig.

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Nun kann die Dose zu gemacht werden.

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Der Laufwerksbereich mit zwei 3,5″ Laufwerken und eine PCIe SSD im Wechselrahmen und einem BluRay Brenner.

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Die Rückwand ist komplett durchlöchert und bietet beste Abluft.

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Staub hat hier wirklich keine Chance mehr.

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Die Technik funzt.

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Das Gehäuse muss unten noch wegen des austretenden Lichts abgedichtet werden.

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Die Temperaturen sind hervorragend und die Propeller nicht zu hören.

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Design trifft Technik.

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Die Bilder wurden bei miesem Licht mit einer Handy-Knipse gemacht und werden nächste Woche durch Fotos ersetzt.

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Ausserdem folgen noch Auflistung und Benchmark ………..

Projekt X Casemod – Teil 8

Die Endmontage

Nun ist es soweit, die Hardware ist komplett und kann eingebaut werden. Die Frischluft und die Staubfilter für die Belüftung der Pixelschleuder ist nun auch fertig.

Der Staubschutz aus Nylongitter von Silverstone ist magnetisch und sitzt  vor einem Meshgitter vom Gehäusehersteller namens LianLi vom Typ PT-AF14-1B, welcher eigentlich für 280 mm Radiatoren gedacht ist. Diese Maßnahmen sollten auch Feinstaub weitestgehend reduzieren.

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Der noch verbleibende Feinstaub sollte bei der Lackierung keine Haftgrundlage mehr haben und wird bei voller Drehzahl aus dem Gehäuse gefegt. Auch verirrte Insekten werden bei den sechs potenten Propellern aus der Dose geschreddert.

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Der Vorteil liegt klar auf der Hand: das Gehäuse muß nun nicht mehr geöffnet werden um Staub los zu werden, lediglich hinter dem Rechner die angestaubten Insektenleichen wegsaugen.

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Das Seitenfenster muß noch etwas verbreitert werden damit der gepimpte Kühler Platz hat.

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Die Laufwerksträger für die beiden Western Digital Blue 6TB Film & Datengrab-Platten, der Wechselrahmen mit Intel SSD 750 2,5″ 400GB PCIe Platte sowie Brenner und der Schalter für die Beleuchtung finden ihren Platz in drei 5,25″ Schächten und können um 90° gedreht werden (Für den Fall, dass das Gehäuse möglicherweise liegend unter dem Fernseher Platz findet).

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Die Front ist mit Meshgitter-Abdeckung und magnetischen Nylon-Staubfiltern versehen, welche einfach von außen zu entnehmen und zu säubern sind.

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Nur die Strippen müssen noch irgendwie unsichtbar werden.

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Die Verkabelung muß so verlegt werden, daß jedes Kabel einzeln austauschbar ist, und der Mainboard-Schlitten entnommen werden kann, ohne die Strippen abzuziehen.

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Und das Ganze ohne wahnsinnig zu werden. Und hier noch ein paar selbst gebastelte Verlängerungen für Schalter und LED

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Nächste Woche werde ich die Dreadlocks in die Dose basteln und dann folgen auch Bilder in besserer Qualität vom fertig gestellten Rechner.

Projekt X Casemod – Teil 7

Gehäuse und Hardware

Hier erstmal ein paar Gehäusedetails

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Der Kabelsalat im oberen Teil des Gehäuses muß noch optisch verschwinden und wird mit ein Paar ge-exten Laufwerksabdeckungen verdeckt.

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So langsam trudelt die Hardware ein und die Speichelproduktion läuft an:

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Das Mainboard vom Typ: ASUS Z170 Premium hat alle nur erdenklichen Schnittstellen von Thunderbolt bis SATA-Express, U.2, M.2 etc.

Das Brett ist mit RGB Disco ausgestattet und verfügt über W-Lan (ac), Bluetooth 4.0 und zwei 10Gbit Netzwerkanbindungen.

16 Phasen (16+4+2) sorgen für genug Saft für alle Schnittstellen und heftigen Speicher.

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Ausserdem liegt noch ein Sack voll Zubehör im Karton:

  • NFC – Adapter
  • Drahtlos-Auflader
  • M.2 – U.2 Adapter
  • PCIe – U.2 Adapter

Stellt euch mal ein PCI-Express – RAID-0 vor (Protokoll: NVMe): z.B.  zwei mal Intel DC p3700  je 800GB mit 2700MB/s  lesen und 1700 MB/s  schreiben im Duett. Laut Asus soll das kreuz und quer mit allen PCI-Express Anschlüssen gehen (z.B. eine im PCIe Slot und eine in irgendeinem der Adapter), 3GB/s lesen und schreiben sollten den PCIe Controller ans Limit bringen.

!!!!!— Dieser geistige Ausflug würde für ca. 230 Gramm SSDs ein etwa € 2200,-  Loch im Portemonnaie hinterlassen (ziemlicher Schwachsinn, aber bestimmt irre schnell) —!!!!!

Die ASUS GTX 1080 A8G lässt keine Wünsche offen. Die Pixelschleuder ist mit knappen 31 cm Länge und 14 cm Breite riesig und geht quer durchs Gehäuse. Die RGB-Dioden machen das Grafikbrett zum echten Hingucker. Die beiden PWM Lüfter-Anschlüsse am hinterem Ende der Karte haben Ihren Grund.

Im Gegensatz zur Nvidia Standard Version (Founders Edition) hat dieses Design keinen Axial-Lüfter, welcher die Abwärme durch die Slotblende entsorgt, sondern drei Radial-Lüfter, welche die Abwärme im Gehäuse verteilen. Man muss dieser Herdplatte von unten etwas Frischluft zukommen lassen (z.B. zwei 14cm Propeller). Asus sorgt für entsprechende Anschlüsse ohne jede Kontrolle. Damit dieses Blechmonstrum einem nicht den Slot aus der Hauptplatine bröselt, sollte man für entsprechenden Halt sorgen.

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Die vier DDR4 Stäbchen von CORSAIR mit je 16GB laufen mit 1,2 Volt und lassen sich 2666 Mhz betreiben. Zumal diese als Set mit folgender Bezeichnung “ CMK64GX4M4A2666C16 in der QVL des Mainboards auftauchen. Laut diverser Foren sind 1,35 Volt und 3000Mhz für diesen Speicher und Board keine Hürde. 64GB Ram bilden die Grundlage für eine ordentliche NTFS Ramdisk mit 40GB.

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Der CPU-Kühler mit entsprechender Belüftung wurde zwar bereits vorgestellt, wird hier aber nochmal gezeigt:

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Zusammengezimmert sieht das dann so aus.

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Und hier noch ein paar Details.

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Die beiden 120mm eloop 12-4 waren zu laut und wurden durch Blacknoise eloop 14-3 ersetzt, welche Aufgrund ihrer Größe mit Halteklammern nicht mehr zu befestigen waren. Mit ein paar 3mm Gweindestangen, Schrumpfschlauch und Rändelmuttern ist eine super Befestigung gelungen.

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Mit einen 5mm Kantenschutz ist auch der Abstand des rückwärtigen Lüfters gegeben.

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Der Kühler ist trotz seiner Größe ein bisschen zu klein und musste etwas wachsen.

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Zum Glück ist der Deckel aufgeschraubt

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und lässt sich mit Distanzringen hochsetzten.

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Nun lassen sich 140mm Propeller anbauen.

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Die Befestigung befindet sich nur auf der Innenseite der Lüfter und ist jetzt nahezu unsichtbar.

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Jetzt sind keine nervigen Halteklammern im Weg!

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Ausserdem werden jetzt alle Finnen des Kühlers belüftet.

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Die Propeller decken nun den ganzen Kühler ab.

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Mehr Kühlung lässt sich mit Luft nicht mehr realisieren. Die Endmontage findet nächste Woch statt…….

 

 

Projekt X Casemod – Teil 6

Mainboard, Luft und SSD

Der Urlaub ist vorbei und es geht mal wieder weiter. Als Grundlage für ein vernünftiges PC-System, bedarf es einer Hauptplatine mit allen nur erdenklichen Schnittstellen und Features. Für ein solches Brett benötigt man eine brauchbare Unterlage bzw. Befestigung. Es gibt nichts schlimmeres wenn beim Speichereinbau das Gefühl auftaucht, dass das Mainboard gleich durchbricht oder beim Einbau des Prozessorkühlers der CPU-Sockel aus dem Brett bröselt. Der Mainboardschlitten ist nun auch fertig zu geschnitten, lackiert und mit Gewindebohrung für Kühlsysteme versehen.

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Damit die PCIe Erweiterungen wie Grafikkarten etc. besser im Slot und bombenfest sitzen, müssen die Mainboard Distanzbolzen mittels Kunststoffringe um einen Millimeter weiter raus.

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Ein Satz Mainboard-Distanzbolzen wurde geköpft und dient als Mutter für die Mainboard Befestigung auf der Rückseite des Schlittens. Sich mitdrehende Mainboardverschraubungen sind grauenvoll und jetzt unmöglich.

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Die Backplate des CPU-Kühlers wurde nicht wie erwartet am Mainboard, sondern am Schlitten befestigt.

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M3 Flanschschrauben aus VA Stahl sorgen für den nötigen Halt des CPU-Kühlers

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Noch die Flanschmuttern, Muttern mit Sicherungsring und Kunsstoffscheibe und fertig ist die Kühlerhalterung. Die Kunsstoffscheiben sorgen dafür, dass das PCB bei zu festem Anschrauben des Kühlers nicht bricht.

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Die Mainboardstrippen können dank des Ausschnitts beim Ausklappen des Schlittens angekabelt bleiben.

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Jetzt kann man auf dem Mainboard gefahrlos basteln ohne das es durch biegt, und jeden noch so massiven oder schwer zu befestigenden Kühler-Monstrum oder Wasserblock trotzen.

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Die Rückseite des CPU-Sockels bekommt jetzt ebenfalls Luft.

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Leise ist schön, aber bei extremer Last wird dem Werkspropeller wohl die Puste ausgehen.

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DARK ROCK 3 190Watt TDP

 

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Die vier bis sechspoligen lüfter mit PWM-Adapter sind ohnehin nicht meine Welt, da diese eine recht hohe Startspannung von 6-7Volt haben und sich schlecht regeln lassen. Also runter mit dem Ding…..

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…….und ein Paar anständige Geräte mit 180 qm³/h wieder ran. Da die Propellerschaufeln miteinander verbunden sind stehen diese etwas raus. Der hintere Lüfter muss also mit Distanzgummis angebracht werden.

Schwarz vernickelt ist zwar schön, passt aber nicht in meine Kühlung. Um die Kühlleistung zu verbessern musste der Kühler ein saures Bad nehmen.

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JETZT MIT SICHERHEIT MEHR ALS 250 Watt TDP

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Noiseblocker NB-eLoop Fan B14-3

Die beiden liefern jeweils bis zu 180 qm³/h bei 1200 U/min und sind bei 4-5 Volt (ca. 600 U/min) Betriebsspannung in einem Gehäuse nicht wahrnehmbar, Liefern aber bei 1200 U/min extremen Luftdruck, und die Lautheit hält sich gegenüber einer Wasserpumpe in Grenzen. Die Startspannung der Propeller liegt unter 4Volt (Scheiss auf PWM).

Ich denke dass man sich mit einer gepimpten CPU (Die-Cover mit Flüssigmetall), entsprechender Kühlerpaste (Coolermaster Master Gel Maker 11w/m.k) und einem gepimpten Kühler, ganz bequem der 5 Ghz Marke nähern kann ohne die CPU zu grillen.

Um der Grafikkarte mehr leise Luft zu verschaffen kommen noch die gesammelten Werke von BeQuiet vom Typ Silent Wings2 140mm in den Boden des Gehäuses. Dazu müssen zunächst Meschgitter und Distanzstücke in den Boden montiert werden.

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Die Distanzhülsen aus Stahl sorgen für den nötigen Platz der Power/Reset Taster/LED Stecker am Mainboard.

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Jetzt wirds kuschelig im Gehäuse.

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Die Meshgitter von LianLi PT-AF-14 1B  sind aus Stahl und sehr gut verarbeitet.

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Die Nylon Staubfänger von Silverstone SST-FF143B passen auch hier.

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Auch die Lüfter in der Front sind mit diesen Staubfängern ausgerüstet.

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so Feierabend……..

…………..Es geht mal wieder weiter.

SATA eignet sich anscheinend nur noch für rundes mit 12cm Durchmesser und Loch in der Mitte sowie Datengräber und dessen Backup. PCI Express mit einem Protokoll namens NVMe löst die, in die Jahre gekommene SATA Schnittstelle ab. Die PCI Express SSD Dosen & Stäbchen erreichen enorme Geschwindigkeiten.

Der 2,5″ SSD Datenträger mit SFF-8369 Anschluß braucht noch einen Wechselrahmen.  Die Schnittstelle ist für den permanenten Wechsel (Hot Swap) nicht geeignet, sie dient in diesem Fall auch nur dem gelegentlichen  Austausch (Hot Plug). Ausserdem braucht die Beleuchtung noch einen Schalter.

Benötigt werden:

  • Schrumpfschlauch 3 & 5mm
  • Gedöns wie Kunststoffringe, Kabelschuhe und Kabelbinder
  • Molexstecker 3 & 4 Pin
  • Phobya Ring-LED beleuchteter Vandalismus Schalter rastend
  • SAS-Wechselrahmen ICY Dock MB991IK-B mit Mini SAS-Anschluß
  • SFF-8369 Kabel mit U.2 Anschluß am anderen Ende
  • Chenbro SK 41202 Einbaurahmen

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Auf Wiedersehen SAS Anschluß.

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Jetzt ist Platz für den SFF 8369 Stecker.

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Der äussere Rahmen muß noch eingeschnitten und gebogen werden.

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Jetzt noch den SFF 8369 Stecker am Rahmen befestigen. Die 15mm dicken 2,5″ NVMe SSDs passen nur in Rahmen für SAS Platten.

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Der erste NVMe SSD Wechselrahmen  ist geboren!!

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Funzt wie ´ne Eins.

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Erstmal einen Plan für den Schalter und dessen Beleuchtung.

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Nun muß das Zeug nur noch in den 5,25″ Schacht.

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Der Schalter wurde mit 16mm Gewinde ins Gehäuse gedreht

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und die Stecker befestigt.

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Nun noch Laufwerk mit Mini Sata-Adapter rein und fertig is.

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Platzsparender kann man BluRay-Brenner NVMe Wechsel- Datenschleuder und Discoschalter nicht unterbringen.

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Die Hardware trudelt nun nach und nach ein und wird in den nächsten Tagen verbaut. Bis bald………

 

Projekt X Casemod – Teil 5

Licht und Luft

Es geht mal wieder weiter:

Die Schleiferei hat nun endlich ein Ende, und die Lackschichten sind nun aufgetragen. Wegen der besseren Deckung wurde nach dem Grundieren eine weitere Schicht in matt schwarz aufgetragen. Der Decklack besteht aus zwei Schichten ACRYL-LACK in Tiefschwarz glänzend. Die zweite Schicht sollte großzügig aufgetragen werden um Unebenheiten auszugleichen. Der Klarlack hingegen sollte die unteren Lackschichten nicht angreifen und auf Wasserbasis sein. Ein solcher Klarlack braucht ca. eine Woche um absolut auszuhärten. Der Klarlack ist dafür auch Kratz und Stoßfest. Die jeweils zweite Schicht wurde nach 2-3 Minuten aufgetragen (weniger Tropfenbildung).

NOCH EIN TIPP AN DOSEN-JUNKIES:

Ihr solltet mindestens 20cm Sprühabstand halten da sonst die Treibmittel in der Lackschicht kondensieren und wie Lösemittel agieren.

Der Deckel kann nun zusammengebaut werden.

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Die Griffe kommen von Rhode Industrie und sind aus schwarz eloxiertem Aluminiumguss mit Griffprofil.

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Passen tut schon mal alles! Jetzt muss noch die Konsole verkabelt werden. Verdammt viele Strippen.

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Und noch mehr Strippen.

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Und so sieht das Prachtstück nun fertig montiert aus:

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Die Arbeit hat sich gelohnt. Der Testlauf war 100%ig, die Schalter haben LED Ringe und leuchten erst wenn sie auf dem Mainboard stecken.

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Die Gehäusefront ist ebenfalls extrem gelungen.

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Zum Glück gibt es LED Platinen mit nur 6mm Breite und viele SMD mit nur 30cm Höhe (damit diese eben in mein Uraltgehäuse passen). Die Leuchtdioden kommen von NANOXIA und heissen RIGID LED und sind in diesem Fall neutralweiss und werden mit 12V betrieben. Um die Leuchtwirkung zu verbessern, habe ich aus einer Abdeckung für eine LED Aluschiene passende Elemente mit einer Feinsäge zugeschnitten (maschinell unmöglich).

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Hier sieht man die Front mit Lüftern, Filtern und Blende.

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Die Filter sind aus dem Hause Silverstone und sind im Gegensatz zu anderen Herstellern tatsächlich magnetisch. Die Lüfter haben so eine Power das man den Strömungsabriss ohne Filter durch das Lochblech hört.

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Und jetzt noch mit Beleuchtung.

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Die Leser dieser Bastel-Seite dürfen durchaus Ihren Senf dazu geben !!!!!

 

Projekt X Casemod – Teil 4

Blech & Lack

Ich habe mal wieder etwas Zeit und Geld zum Basteln. Für die Kabellage muß noch ein Blech her, welches die Kabel brauchbar unterbringt. Schlußendlich werden über 34 Strippen und diverse Doppler im Gehäuse rumhängen.

Im Gehäuse

  • 3x Sata 45cm
  • 8x 3Pin 12V 40cm
  • 3x 3Pin Doppler 20cm
  • 4x Sensorkabel 50cm
  • 1x USB3 intern
  • 1x HD Audio intern (& Verlängerung)
  • 3x Switch (POWER, RESET & Beleuchtung)) 12V Sleeved
  • 2x LED (HDD & Power) 12V Sleeved

vom Netzteil

  • 4x Sata Strom
  • 4x Molex 12V
  • 1x 24PIN MB
  • 2x PCIE 8&6 Pin Graka
  • 1x PCIE 8 Pin MB
  • U.2 Datenkabel

Der Kabelhalter wird aus Lochblech zugeschnitten und neben den Frontlüftern Richtung Mainboard seinen Platz finden. IMG_1450

Die Front vom Gehäuse wird aus einem Stück Lochblech zugeschnitten gekantet.

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Das Blech zu kanten ist auch mit zwei Alu-Profilen und einer hundert Jahre alten Werkbank sowie Hammer und einem Stück Holz etwas prähistorisch aber nicht unmöglich, und das Resultat kann sich sehen lassen. Die Schwierigkeit besteht darin exakt zu messen und in verschiedene Richtungen zu kanten. Und ausserdem die Wölbung zu schneiden und feilen damit der Schieber vorbei passt.

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Und zu guter letzt noch der Schieber, der die Laufwerke verschwinden lässt. Die Silicondose dient nur zum Formen des Bleches. Um das Blech zu fixieren, habe ich ein Gewinde in das Lochblech gedreht und eine Schraube eingelassen. Damit der Schieber auch schliesst, habe ich den Überstand weggeflext. Wichtig: Das Blech muß eine geringere Wölbung haben als der Schieber, damit die Spalten verschwinden. Jetzt passt alles, und nur noch eben die Unebenheiten mit einem weichen Stück Holz und einem Hammer raus schlagen. – fertig –

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Im Chassis müssen noch zwei 14cm Löcher in den Boden geschnitten werden, um einer extremen Grafikkarte etwas frische Luft zukommen zu lassen.

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Nun geht los mit Grundierungsarbeiten. Ein Teil der Bauteile wurde Pulverbeschichtet weil das alte Gehäuse aus Stahlblech besteht.

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Der Laufwerksträger hat jetzt 15mm Löcher, um die Sata Kabel an der Seite raus zu führen, die werden später noch mit Gummikanten versehen. Von unten wurden noch ein paar Löcher für Frischluft für die belüfteten Turbo Swap´s gebohrt.

Und jetzt kommt der unangenehme Teil der Arbeit: schleifen bis der Arzt kommt.

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Nach einem Dutzend Blätter Schleifpapier werden die Teile professionell grundiert.

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Nach einem weiteren Dutzend Schleifpapiere nun der endgültige Lack (Schwarz Glossy) in zwei Schichten.

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Nach noch einem weiteren Haufen 1000er Schleifpapier und Alpträumen vom Schleifen kommt zum Schutz der Kunstharz – Klarlack drauf. Die Ergebnisse werden im nächsten Teil präsentiert.