Projekt X Casemod – Teil 3

Noch mehr Blecharbeiten !

Die Post ist da!

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Das Kraftwerk ist ein Semi-Passives 80plus Platinum Netzteil von Typ Corsair AX760 ohne „i“ und soll erst bei 60% Last kaum zu hören sein (Wir werden es erleben). Gebaut wird das Gerät von SEASONIC, man kann mit einer Strippe eine Grafikkarte mit zwei 8 poligen Steckern anstöpseln (mit 25A Leistung)! Das reduziert den Kabelsalat auf ein Minimum.

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Die Blende um das Netzteil von aussen einzusetzen (LianLi PE03B)

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Was für Propeller! Als ich diese probeweise mit 12 Volt in irgendeinen Rechner gekabelt habe, wurde der Staub aus allen Öffnungen und Ritzen geblasen. Und mit einem 7 Volt-Adapter waren diese nicht mehr zu hören. Um die Vibrationen und das Geklapper zu eliminieren kommt, ein Gummi aus dem Modellbau von Conrad zum Einsatz.

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Geiles Zeuch!!  Ein Lob an BLACKNOISE Technologies:

Mit den „eLoob“ Lüftern ist euch ein doller Lüfter gelungen. Die Dinger sind unglaublich!! Ich habe hier ein Paar Noiseblocker eLoop B14-3 zwischen 3,8  und 13,5 Volt im Betrieb. Leistung und Noise sind sehr zufriedenstellend. Hier hat man extrem leise oder extrem viel Luft. Gepaart mit einem Regler, die perfekte Lösung für alle Kühlsysteme oder Raumlüfter (vergesst Dyson oder Rowenta).

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Nur mal probeweise zusammengeschraubt.

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Sieht schon fast wie ein Gehäuse aus. Bis demnächst……

Moin moin, ich habe wieder mal Post bekommen!

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Igendwie müssen zwei große Festplatten (Datengrab und Backup), zwei SSDs für Betriebssysteme und ein BluRay Brenner platzsparend und entnehmbar im Gehäuse untergebracht werden. Da oben muss der Kram rein.

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Das Laufwerk ist ein BluRay Brenner als Slim Drive vom Typ Teac BD-W26SS BM3

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Das Icy Box wird warscheinlich noch im Rahmen der Findungsphase gegen ein SAS Array ausgetauscht.

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ICY DOCK Turbo Swap Rahmen des Typs MB171SP-B sind professionelle Produkte und hervorragend verarbeitet und gehören in einen Server. Sie haben einen regelbaren Lüfter und sind komplett abschaltbar. Zudem sind die Rahmen komplett auf Gummi gelagert und aus VA-Stahl gefertigt.

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Schlanker und kompakter lassen sich keine fünf Laufwerke unterschiedlicher Art unterbringen !!!  — morgen werde ich die Sachen mal pro forma zusammen dengeln und posten. —

So sieht das nun aus!

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Hier fehlt noch ein Schalter für die LED-Beleuchtung, welcher im Laufe des Projektes noch eingebaut wird.

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Projekt X Casemod – Teil 2

Blecharbeiten

……………..Es geht wieder weiter.

Um für genug Luftdurchfluß zu sorgen, muß die Rückwand dran glauben. Ein rückwärtiger Lüfter ist hier sinnlos und auch der Kamineffekt stellt sich bei dem winzigen Volumen nicht ein. Zudem zwei Lüfter in der Front mit ordentlichem Druck das bisschen Luft aus dem Gehäuse drücken (ca. 180m³/h).

Hier die Versionen: nach erstem Umbau (Couch Potatoe) 2008

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und vor unendlich langer Zeit (2001).

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Bis auf die Mainboardschnittstellen wird das Blech ausgeschnitten und durch Lochblech ersetzt.

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Damals wurden noch zusätzliche (Zweiteilig) Kartenhalter aus Stahl verwendet (beim Heraustrennen gingen einige Trennscheiben drauf) und nicht aus hauchdünnem Blech wie heute.

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Erstmal das Blech zuschneiden. Mit einer Tasse Kaffee weniger gibt es auch eine ruhige Hand (soll ja gerade werden). Material: VA2-Stahl 0,7 mm 2mm. Lochung: RV2-3

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Man muß genau messen und schneiden. Denn verschnippseln wird bei VA2-Stahlblech teuer. Beim Kanten muß der Biegeradius berücksichtigt werden!! Ansonsten von vorne.

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Und noch die Dynavox Standfüße

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Noch ein paar Schnitte für die Kanten, um Verschraubungen zu ermöglichen (Die ehemaligen Nieten werden durch Schrauben ersetzt).

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Das ist mal Präzision mit groben Werkzeugen. Die Front wird ebenfalls zersägt.

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Irgendwie müssen da zwei 140mm Propeller und drei Laufwerke rein.

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Also noch schnell die Front zurecht dremeln und ein Blech zuschneiden.

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Alle Nietenlöcher werden versenkt und mit M3 Senkschrauben und Sicherungsmuttern in flach versehen. Auch die Verschraubungen für das Netzteil sind rausgeflogen. Das Netzteil wird von außen mit einem Rahmen eingesetzt, um zerschnittene Gliedmaßen und abgetrennten Extremitäten bei Eingriffen in das kleine Gehäuse zu verhindern.

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Ich muß jetzt auf das Netzteil warten, um weiter zu machen………

Projekt X Casemod – Teil 1

DIE IDEE

Es ist mal wieder soweit, ein neues Projekt steht an! Alles fing mit der Suche nach einem neuen Gehäuse an und wird nach eingehender Recherche im Netz und diversen Läden mit einem Eigenbau enden. Die einen oder anderen Hersteller haben zwar brauchbare Ansätze in Sachen Praxistauglichkeit und Design, stellen aber keine Endlösung dar.

Nach endloser Recherche im Netz kam endlich ein Produkt in die engere Auswahl und nach einem Besuch im Shop zwecks Begutachtung und Kauf die Ernüchterung. Das Produkt wurde als „Midi-Tower“ betitelt und glich einem Wandschrank. Kein Wunder, dass man eine handvoll Propeller benötigt um die gigantischen Luftmengen zu bewegen.

Also wird die alte „Couch Potatoe“ aus dem vorherigen Projekt herhalten müssen. Von der alten Dose wird nicht viel übrig bleiben. Das Gerät wird mit vielen Features ausgestattet und bekommt eine „geile Optik“. Da dieses Projekt etwas mehr Zeit, Moneten und Muße in Anspruch nehmen wird, werden die Fortschritte nach und nach auf dieser Seite erscheinen.

 

 

Bis bald….

………..Es geht los, zunächst die wichtigsten Utensilien:

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Zuerst wird brauchbares Werkzeug zusammengetragen und der nächste Baumarkt geplündert. Was zunächst benötigt wird:

  • Aushandeln dafür benötigter Freizeit mit der Familie
  • Stichsäge
  • Dremel
  • Gewindeschneider
  • Akkuschrauber/Bohrer
  • div. Schleifer
  • Stahlprofile (zum Kanten)

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  • Erstmal in eine Computerbude und ein billiges Gehäuse kaufen.
  • Die Hardware umschrauben, damit das alte Gehäuse frei wird.
  • Im Anschluß wird die alte Dose zerlegt und von Nieten, Farbe und Kleberesten befreit.

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Jetzt ist die Hardware umgeschraubt und der Oldie zerlegt. Es sollen zwei 3,5″ Festplatte, 1-2 SSDs und ein Brenner im Gehäuse Platz finden, für eine dolle Lüftersteuerung, Netzschalter, Betriebsleuchte, USB, Frontaudio etc. bleibt kein Platz in der Dose. Also muss ein Gehäuseanbau her. Wie dieser aussehen wird ist nächste Woche hier zu sehen.

Nun geht es weiter mit dem Gehäuseanbau in Form einer Konsole die auf dem Gehäuse angebracht wird. Nach anhaltender Ideen-Armut hatte ich bei einem Tankstellenbesuch, welcher seine Uralt IT – Teile für einen Euro pro Stück verscherbelt hat, die zündende Idee.

Die Konsole wird nun aus einem prähistorischen Druckerumschalter (Parallelport) gefertigt und wird die Lüftersteuerung sowie USB, Frontaudio und Schalter beinhalten.

Zunächst mal eine Zeichnung:

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— So soll das gute Stück ungefähr aussehen —

Zuerst wird das Teil zersägt und die Farbe runtergeschliffen. Dann werden die Teile für die Schalter zugeschnitten und die Platine für Front -Audio und USB eingepasst. Nur noch die Kanten am Bodenblech einsägen und biegen. Alle Bohrlöcher werden eingesenkt. Es wird aussehen als wenn ein Laufwerk aus dem Gehäuse ragt.

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Erstmal alles blank schleifen und in entsprechende Teile zuschneiden, Löcher bohren und einsenken. Die alte Parallel-Dose wurde komplett aufgebraucht (beste Altmetallverwertung).

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Die Platine mit Audio und USB-Anschlüssen stammt aus dem Hause Silverstone und hat mit etwas Nachhilfe jetzt am USB 2.0 Anschluss 2,5 Ampere Stunden.

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Konsole fast fertig L

Konsole fast fertig R

Um die Ritzen im unteren Teil, und den Millimeter zur Lüftersteuerung verschwinden zu lassen, muß noch ein passgenaues Teil her. Mit kleinen eckigen Löchern habe ich so meine Probleme. Die Löcher für die Schalter wurden mit einem Konusbohrer gemacht. Die Verblendung wird nachher durch die Schalter gehalten.

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Schön, wenn alles passt! Der Lack kommt später. Die Konsole besteht aus folgenden Teilen:

  • Uralt Druckerumschalter
  • Scythe Kaze Master II Lüftersteuerung mit versenkbaren Reglern, Temparaturnanzeige,
  • Sensoren und Tachometer regelbar von 3,7V – 13,8V für vier Lüfter.
  • Silverstone Platine mit Front Audio & USB
  • Dimas Tech Vandalismus Stahl Taster mit LED-Ring (Power & Reset Taster sowie HDD & Power LED)

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So, Feierabend nächste Woche geht es weiter…..

Couch Potatoe

Eine kleine Einleitung zu diesem Projekt:

Nach ewiger und nicht endender Updateritis und anderer Netzstrapazen wie ausgelaufene Lizenzen diverser Online-Verleiher oder beknackten Windowsmeldungen bei Netzaktivitäten sind grausige Nebenerscheinungen, bei der Möglichkeit seine begrenzte Freizeit mit einem Film zu gestalten. Als wenn man Lust hätte sich in einer spannenden Weltraumschlacht/Horror – Szene oder einem triefenden Schmalzstreifen Windows 10 runterzuladen! Wenn nun alle diese Nervereien nach einer gefühlten halben Stunde entfernt sind, klingelt mit höchster Wahrscheinlichkeit das Telefon und man wird mit einer Nebensächlichkeit belästigt. Nun ist man an dem Punkt angekommen, wo man das Gerät aus dem Fenster schmeißen möchte (wird irgendwann teuer).

Also habe ich mich entschlossen ein leistungsfähiges PC-Innenleben im Jahre 2009 in eine uralt Midi ATX Dose zu basteln und die gesammelten Werke auf Festplatten zu verbannen. Die alte häßliche Dose wurde mit ein paar nützlichen Tools wie Festplattenwechselrahmen und Fernbedienung ausgestattet und außerdem mit einem Seitenfenster und ein paar Spraydosen aufgemotzt.

Mit einem Media-Center Programm namens XBMC (Frodo) und einer Fernbedienung ist eine astreine „Offline Couch Potato“ entstanden.

—  Einschalten  —  Film auswählen  —  play drücken  —  Telefon aus  —  freuen  —

——————-VORHER————————————————Alter Rechner 3

Alter Rechner 4

——————-NACHHER————————————————

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Nun zum Umbau,

mit einer Mini-Kreissäge und ein paar Spraydosen habe ich das Gehäuse angepasst und ein bisschen aufgemotzt. Der PC soll seinen Platz im Wohnzimmer finden und Filme in HD geräuschlos wiedergeben. Für lärmreduzierende Maßnahmen kommen ein Dämmkit, ein leises Netzteil und ein paar super leise Lüfter von BeQuiet zum Einsatz.

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Und hier noch ein paar Daten zum restlichen Inhalt:

  • Brett: MSI 990FXA GD65
  • Proz: AMD (Deneb) 910e 4x 2,6 GHZ (4×3,5GHZ 120Watt möglich) 65 W, 10MB Cache
  • Riegel: CORSAIR 4 x 2 GB DDR3 Dominator 1600 MHz (8GB)
  • Grka: Sapphire ATI Radeon 5870 OC mit Accelero Twin Frozer erste DX11 Karte
  • Power: BeQuiet Darkpower Pro P7 550W
  • Propeller: BeQuiet Silent Wings 2x120mm 1x92mm
  • CPU Kühler: Scythe Grand Kama Cross 17x20x13cm L/B/H ziemliches Monstrum
  • HDD´s: 2xWD Green 4TB im Halterlosen Hot-Swap
  • SSD: Corsair 120GB CSSDR20GB2 im Halterlosen Hot-Swap
  • ODD: Pioneer BD206 BluRay Brenner
  • OS: Windows 7 Ultimate
  • Sonstiges: Cardreader mit IR & USB

Die Grafikkarte ist eine Sapphire AMD Radeon HD5870, der Originalkühler ist wegen grausamer Lärmentwicklung gekündigt worden und ist auf ein Accelero Twin Frozr umgerüstet worden, welcher nur beim Zocken kaum zu hören ist.

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Als erste DX11 Karte mit vielen Frames beim Zocken und mit  geringer Stromaufnahme von lausigen 11 – 25 Watt im Idle und HD-Filmwiedergabe, ist die Karte perfekt für leise bzw. wohnzimmertaugliche PCs (Vorausgesetzt man rupft den Werkspropeller von der Platine).

Um das Gerät wirklich leise zu bekommen, musste ein Prozessor mit geringer Stromaufnahme her. Merkwürdigerweise kam ein AMD (diese haben normalerweise mit Energieeffizienz nix am Hut) zum Einsatz. Aber mit einer Stromaufnahme irgendwo zwischen 35 (Idle) und 100 Watt (prime) war AMD mit dem Deneb 910e der einzige mit derart geringem Strombedarf.

Mit vier Rechenkernen und gesamt 10MB Cache ein echtes Stromsparpferd. Mit vier 2GB 1600 Mhz Dominator Ram Modulen wurde es unter dem RIESEN Kühler vom Typ Scythe-Grand-Kama-Cross ziemlich eng.

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Der einzige Kühler, der quer über das Mainboard verläuft.

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Das Netzteil (Be Quiet Dark Power Pro P7 550W) wurde als Restposten für einen Fünfziger abgegriffen und ist auch ein ziemlicher Brecher. Zwischen dem Netzteil und den Laufwerken wurde es ebenfalls ziemlich eng. Die Kabel unterzubringen, war ein echtes Kunststück.

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Die Lüfter wurden mit einen selbst gebautem Adapter angebunden, welcher sich mit einem Thermostaten schalten lässt. Die 7V und 12V Adern wurden auf einen Minithermostaten (aus / 7V / 12V) gelötet und parallel auf einen Schalter (ein / aus / ein) geklemmt (falls der Thermostat versagt) und die Enden mit Mollexbuchse und Stecker versehen und ans Netzteil gesteckt. Somit war für ein paar Cent und ein Besuch bei Conrad eine BIOS -unabhängige Thermalsteuerung geboren.

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Ein 12cm Lüfter musste wegen des CPU Kühlers in die Seite, weil sich dieser nicht auf dem Kühler befestigen ließ. Außerdem sollte das Mainboard ohne Komplikationen und Kabelgestrüpp mit einem Schlitten aus dem Rechner entfernt werden können. Also musste der Lüfter in die Tür und eine brauchbare Steckverbindung her. Das Öffnen und Schliessen der Seitenwand war jetzt ohne Kabelgefriemel möglich.

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Das Seitenfenster erhält noch eine Dichtung, eine Beleuchtung ist nicht nötig, da die LED auf dem Mainboard für die Speicherauslastung für genug Disco sorgen (zum Glück abschaltbar).

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Jetzt noch den Rest in die Dose quetschen,

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und Kabel verschwinden lassen.

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Bitumen, Silikon und Schaumstoff sorgen für Schallschutz und weitgehende Staubfreiheit. Alle Ritzen und Löcher wurden mit Dämmstoff dicht gemacht, um das Ansaugen von Eigenluft unmöglich zu machen. Somit bekommt das Gehäuse nur Fremdluft mit geringerer Temperatur als das Innenleben.

Die Sharkoon Wechselrahmen hängen an Silikondämpfern und schlucken den Restschall der beiden 4TB Western Digital Green Platten, die ohnehin sehr wenig Lärm machen. Der Systemspeicher ist einer der ersten (erschwinglichen) SSD von Corsair mit 120 GB.

Der Kartenleser mit Infrarot Empfänger und Kleinstfernbedienung mit allen Funktionen von Conrad ist eine Sensation! Für zwanzig Piepen bekommt man Döner mit alles.            –     frisst alles    –    emfängt alles    –    und läuft auf jedem verwursteten Betriebssystem  –

Damit die Filme bestens auf der heimischen Plasma Glotze und entsprechendem Kinosound  vernünftig zur Geltung kommen, werden die ca. 500 Scheiben verlustfrei (DVD = ca. 7GB pro zweistündigen Streifen) auf die Festplatte gebraten und mit einer alten XBMC Version namens Frodo abgespielt.

Zur Info:

Die alte Version schluckt jeden Codec und gibt aus einer 0815 onboard Soundschleuder ein optisch einwandfreies AC3 ab und liefert exakt das was die Scheibe bzw. der VIDEO_TS Ordner her gibt. Außerdem frisst Frodo alle Datenbanken und wühlt sich selbstständig durch den Online Filmdatenbankenbrei. Die Archivierung und der Import der Filme erfolgt über ein Programm, was wir alle kennen. Frodo hat ein flottes Erscheinungsbild und zeigt alle relevanten Daten über den Film auf einem Blick. Man kann nach allem suchen (Darsteller, Genre etc.), und alle DVD Eigenschaften nutzen. Auch BluRay lässt sich mit einem kostenlosen Tool von Cyberlink über Frodo bequem abspielen.

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Fazit:

Der Rechner ist kompakt, leise, gutaussehend, werkzeuglos zu zerlegen und schnell. Die Schallpegel sind sehr niedrig und auch bei absoluter Stille im Raum aus einem Meter Entfernung nicht wahrzunehmen.

Die Temperaturen liegen mit maximalem 55° CPU und 42° Mainboard bei extrem übertaktetem System (3,6 GHZ) im besten Bereich. Bei normaler Taktung und Auslastung (0,8-2,6 GHZ) laufen die Lüfter mit 7 Volt und die CPU mit 35° sowie Mainboard mit 30° (NICHT HÖRBAR !!!). Die Lüfter und das Netzteil von BEQUIET machen Ihrem Namen alle Ehre und sind bei normalem Betrieb nicht zu hören, und gehen selbst bei Volllast niemanden auf den Geist.

#couch potato

Daddelkiste

Die „Daddelkiste“ ist 2009 entstanden und sollte vor allem aktuelle Spiele mit allen Details und ausreichend Frames (z.B. Crysis Warhead etc.) darstellen. Ausserdem stand der neue DX11 Standard vor der Tür.

Dies war mein erster Versuch Leistung und einen geringen Geräuschpegel unter einen Hut zu bringen. Bei Festplatten wie WD-Raptor und einer „ATI“ Radeon HD5870 kein leichtes  Unterfangen.

Um die Kiste leise zu bekommen, kamen aus dem Hause BeQuiet Lüfter und Dämmung zum Einsatz.

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Ein Riesen Kühler von Prolimatech „Megahalem“ und zwei Lüfter von Noiseblocker sorgen für ausreichend Abwärme und Ruhe. Über ein Kilo Gewicht und 16cm Einbauhöhe hängen jetzt am Mainboard.

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Die beiden 12 cm Lüfter vom Typ Noiseblocker NB Black Silent Pro sind bei geschlossenem Gehäuse nicht zu hören.

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Die Noiseblocker reichen für die Gehäusebelüftung nicht aus. Da mußten BeQuiet Lüfter mit größerer Fördermenge her.

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Die Festplatten entrichten ihren Dienst in trägerlosen Hot Swaps mit Entkoppelung.

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Die trägerlosen Quickports reduzieren Schwingungen und ermöglichen problemlosen Wechsel von Datengräbern.

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Die Grafikkarte ist unter Spielebelastung ein lärmender Alptraum (selbst durch geschlossene Kopfhörer). Folglich gab es auch dafür einen großen Lüfter mit ordentlich Hub und wenig Lärm (schiebt 160 Kubikmeter pro Stunde an der Grafikkarte vorbei). Der Lüfter der Graka lies sich runterregeln ohne das diese zur Herdplatte wurde. Das war die einzige Lösung ohne die Graka zu zerlegen und mit neuem Kühler auszurüsten.

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Am Displayport hängt ein Farbechter 24″ EIZO Monitor. Die Farben kommen gut zur Geltung und beim Zocken und Filme gucken leistet die Radeon super Arbeit.

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Für Videobearbeitung und ein schnelles Betriebssystem sind schnelle Platten von Vorteil. Vor allem zwei schnelle Raptoren aus dem Hause Western Digital im RAID O. Mit 250MB/ Sek. eine brauchbare Lösung. Nand-Flash-Speicher waren noch sehr teuer (SSD=Gebrauchtwagen).

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Für die legendäre Kino Soundmaschine „Logitech Z5500“ und einem Speedlink Medusa 5.1 Headset mit Klinke kam nur eine Soundkarte von Creative Labs in Frage.

Das ASUS ROG Logo ist beleuchtet (bringt nur nix ohne Plexiglas in der Tür)

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Mit dem 5,25″ Anschlußeinschub, Regler und Makrotasten zum Umschalten von Kino (optical) auf  zocken am Abend (5.1 Klinke) und verschiedener Sound Modi, die Wiedergabe von DTS / Dolby Digital Inhalten und Games lässt die Fatality keine Wünsche offen. Als besonderes Schmankerl hat dieses Teil einen optischen Eingang.

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Das Gehäuse ist ein Midi Tower AEGIS von Chieftec und bietet eine Menge Raum für einen Haufen Festplatten, große Grafikkarten und diverser 120mm Lüfter. Zudem hat es als Midi Tower Platz für vier 5,25″ Einschübe.

Das Netzteil von Cougar (Brand von Seasonic) passt farblich gut ins Konzept, ist modular und stellt 700 Watt zur Verfügung.

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Konfiguration:

  • MB: Asus Maximus III Formula
  • Proz: Intel i7 860
  • Ram: Corsair 4x 2GB DDR3 1600
  • Graka: ATI Radeon HD5870 1GB
  • Sound: X-Fi Fatality Titanium in eigenem Gehäuse und 5,25″ Panel
  • HDD: 2x WD Raptor 600GB 2,5″ (RAID O)
  • HDD: 2x WD ECO Green 1TB
  • ODD: Pioneer BD203
  • NT: Cougar S700 Modular
  • Gehäuse: Chieftech AEGIS Midi Tower, BeQuiet Dämmkit
  • Kühlung: Prolimatech Megahalems
  • Lüftung: 2x NB Black Silent Pro 120mm, BeQuiet Silent Wings 120mm
  • und irgendein orangener 160 mm Lüfter

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Reste für Papa

Irgendwann letztes Jahr hat der prähistorische Rechenknecht meines Vaters gekündigt und es musste ein neuer her. Also haben wir aus unseren Resten einen neuen Rechner gebaut.

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Das Spendergehäuse (Rentnerkiste) hatte ungefähr 1000 leer  gerauchter Tabakbeutel und div. 1000 Stunden Hochleistungs-Solitär hinter sich. Nach ein paar Behandlungen im Geschirrspüler und einer Dose Waschbenzin hatte es seine ursprüngliche Farbe wieder. Der Ekel & Aschenbecherfaktor waren nun beseitigt.

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Nach erfolgreicher „Entnikotisierung“ geht es nun ans Heraustrennen überflüssiger Gehäuseteile um Platz für große Lüfter und Seitenfenster zu machen. Der Festplattenkäfig wurde herausgeschnitten und die Kanten mit einem Kederband versehen.

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Die „Reste für Papa“ bestehen aus:

  • Platine: Asus P6B Workstation
  • Ram: 12 GB DDR3 Ram Corsair
  • Prozessor: Intel I7 930 3,0 GHz
  • CPU-Kühler: Prolimatech Megahalems
  • Lüfter: Noctua 12cm & Noisblocker Black Silent Pro
  • Netzteil: Tagan Easycon 580W Modular
  • ODD: LG BluRay  Brenner
  • DeLock: 2x Halterlose 3,5″ HDD Rahmen
  • HDD: 2x WD Green 500 GB
  • HDD: 1xWD Black 600 GB
  • Grafik: AMD Radeon X1300… Passiv
  • OS: WINDOWS 7 Ultimate & Debian 8 (KDE Plasma)

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Für einen Reste PC noch ganz brauchbare Hardware.

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Die Hardware ist drin. Ein paar Rollen drunter. Jetzt noch ein Fenster aus der Heimwerkerschublade zusammenzimmern damit dieses Monstrum von Kühler in die Kiste passt. Eloxiertes Aluminium ist ungeeignet, wenn Ihr es im Nachgang lackieren wollt (Ihr schleift euch kaputt). Folgendes Material wird für ein schnelles Fenster benötigt:

  • Kederband
  • Acrylglas
  • Blechprofil (kein Alu!)
  • Kunststoffprofil
  • eine Hand voll Blechschrauben

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Nur noch die Front verkabeln und eine Dose Hammerite-Lack an Seitenteile, Deckel und Front., zwei Paar kleine Schrankrollen dienen als Füße.

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Damit das Seitenfenster etwas besser zur Geltung kommt, habe ich noch ein paar Kaltlichtkathoden aus der alten Moddingkiste eingebaut. Die Beleuchtung lässt sich ausschalten.

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Es leuchtet blau!

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Sieht aus wie ein alter Schaltschrank.

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Der Rechner läuft auf Anhieb und leuchtet schön. Die Festplatten lassen sich dank trägerloser Quickports der Marke DeLock einfach austauschen. Nur noch Windows drauf und fertig. Das mit dem „und fertig“ dauerte noch ein paar Stunden. „Fertig“ war der Rechner erst nach 931 Updates.

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Fazit:

Die blau beleuchtete, gutaussehende Designer Reste Maschine mit acht logischen Kernen 12GB Ram, drei Festplatten, einem 580 Watt Netzteil und einer lauwarmen Grafikkarte sowie zwei 12 Zentimeter Propellern liess sich mit einfachen Mitteln aufmotzen und wird noch diverse Tausend Solitärrunden ohne Schaden und Performanceeinbrüchen überstehen.

Invest:

  • Etwas handwerkliches Geschick
  • 60€ für Festplattenrahmen und BD-Brenner
  • 20€ für ein bischen Krempel aus dem Baumarkt (Farbe & Profile etc.)
  • ca. 10 Stunden reine Arbeitszeit

 

 

Schwermetall

Dieses Monstrum wiegt runde 20 Kilo und macht Lärm wie ein Flughafen!  Allein das Gehäuse aus dem Hause SYSCON aus Stahlblech nach Hause zu schaffen war ein echter Krampf (wir waren noch jung und hatten kein Auto). Zuerst diente die Donnerbüchse als Allround PC mit allem was die Nachrüstscene zu bieten hatte. Anschließend wurde die Maschine zum Game-Server für LAN-Games umfunktioniert, da waren noch Spiele wie Counter-Strike und Quake I&II am Start.

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Zum Innenleben:

  • Brett: ASUS P2B LS (SCSI)
  • Hirn:  Intel Pentium 3 mit 600 Mhz
  • Riegel: 3x Infineon 256 MB SD-Ram
  • Graka: Crative 3D Blaster Geforce 2 Ultra
  • Sound: SB AWE 64
  • TV: Hauppauge WIN-TV Hardware Decoder
  • Controller: ADAPTEC: Fire-Wire & USB(PCI) & SCSI 3940 U2W LVD/SE (on Board)
  • Power: Enermax 465 Watt (mit Regeler)
  • Platten: IBM SCSI U2W  2x 4,5GB
  • & IBM SCSI U2W 2x 9,2 GB
  • CDRW: Plextor 12/10/32x Brenner SCSI
  • CD: Plextor 40x SCSI
  • DVD: Pioneer SCSI open Code
  • Floppy SCSI (sehr selten)
  • ZIP 100 SCSI

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Jetzt noch ein bischen SCSI Fachchinesisch für Hobby IT Opas:


 

Bis zu 14 Geräte an einen Controller zu stöpseln und brauchbar zu verwalten, war vor rund 16 Jahren nur mit einem SCSI – Adapter von Adaptec möglich, außerdem sind die Transferraten selbst heute noch passabel.

In diesem Fall kam ein Controller des Typs Adaptec 3940 U2W LVD/SE zum Einsatz. Das Teil leistet heute noch seinen Dienst und ist glücklicherweise auf ein Mainboard von ASUS gelötet worden, und wird nur noch aus ideologischen Gründen als offline Musikschleuder betrieben.

An dieser LVD Strippe hängen vier Enterprise Kreissägen aus dem Hause IBM und ein Terminator (hat damals auch in der Geldbörse reichlich terminiert). Das „RAID 0“ schreibt 125 MB pro Sekunde (Sektorngröße: egal) auf die Scheiben, auch die beiden „RAID 1“ Platten werden als Spiegel im System kaum bemerkt. Am restlichen Controller hängen noch weitere fünf 50 polige SCSI-Geräte. Neben CD-Brenner & Leser , DVD, ZIP100 ist selbst das Floppy ein SCSI Laufwerk.

Damit konnten wir alle anderen Datenkanäle im BIOS abschalten! Da SCSI-Geräte /Controller unabhängig voneinander ihre Jobs erledigen und keine Spur mehr von IDE Komponenten im System vorhanden sind, gibt es auch keine Leistungseinbrüche. Und weniger „Sanduhren & Fortschrittsbalken“.