Projekt X Casemod – Teil 7

Gehäuse und Hardware

Hier erstmal ein paar Gehäusedetails

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Der Kabelsalat im oberen Teil des Gehäuses muß noch optisch verschwinden und wird mit ein Paar ge-exten Laufwerksabdeckungen verdeckt.

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So langsam trudelt die Hardware ein und die Speichelproduktion läuft an:

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Das Mainboard vom Typ: ASUS Z170 Premium hat alle nur erdenklichen Schnittstellen von Thunderbolt bis SATA-Express, U.2, M.2 etc.

Das Brett ist mit RGB Disco ausgestattet und verfügt über W-Lan (ac), Bluetooth 4.0 und zwei 10Gbit Netzwerkanbindungen.

16 Phasen (16+4+2) sorgen für genug Saft für alle Schnittstellen und heftigen Speicher.

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Ausserdem liegt noch ein Sack voll Zubehör im Karton:

  • NFC – Adapter
  • Drahtlos-Auflader
  • M.2 – U.2 Adapter
  • PCIe – U.2 Adapter

Stellt euch mal ein PCI-Express – RAID-0 vor (Protokoll: NVMe): z.B.  zwei mal Intel DC p3700  je 800GB mit 2700MB/s  lesen und 1700 MB/s  schreiben im Duett. Laut Asus soll das kreuz und quer mit allen PCI-Express Anschlüssen gehen (z.B. eine im PCIe Slot und eine in irgendeinem der Adapter), 3GB/s lesen und schreiben sollten den PCIe Controller ans Limit bringen.

!!!!!— Dieser geistige Ausflug würde für ca. 230 Gramm SSDs ein etwa € 2200,-  Loch im Portemonnaie hinterlassen (ziemlicher Schwachsinn, aber bestimmt irre schnell) —!!!!!

Die ASUS GTX 1080 A8G lässt keine Wünsche offen. Die Pixelschleuder ist mit knappen 31 cm Länge und 14 cm Breite riesig und geht quer durchs Gehäuse. Die RGB-Dioden machen das Grafikbrett zum echten Hingucker. Die beiden PWM Lüfter-Anschlüsse am hinterem Ende der Karte haben Ihren Grund.

Im Gegensatz zur Nvidia Standard Version (Founders Edition) hat dieses Design keinen Axial-Lüfter, welcher die Abwärme durch die Slotblende entsorgt, sondern drei Radial-Lüfter, welche die Abwärme im Gehäuse verteilen. Man muss dieser Herdplatte von unten etwas Frischluft zukommen lassen (z.B. zwei 14cm Propeller). Asus sorgt für entsprechende Anschlüsse ohne jede Kontrolle. Damit dieses Blechmonstrum einem nicht den Slot aus der Hauptplatine bröselt, sollte man für entsprechenden Halt sorgen.

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Die vier DDR4 Stäbchen von CORSAIR mit je 16GB laufen mit 1,2 Volt und lassen sich 2666 Mhz betreiben. Zumal diese als Set mit folgender Bezeichnung “ CMK64GX4M4A2666C16 in der QVL des Mainboards auftauchen. Laut diverser Foren sind 1,35 Volt und 3000Mhz für diesen Speicher und Board keine Hürde. 64GB Ram bilden die Grundlage für eine ordentliche NTFS Ramdisk mit 40GB.

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Der CPU-Kühler mit entsprechender Belüftung wurde zwar bereits vorgestellt, wird hier aber nochmal gezeigt:

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Zusammengezimmert sieht das dann so aus.

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Und hier noch ein paar Details.

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Die beiden 120mm eloop 12-4 waren zu laut und wurden durch Blacknoise eloop 14-3 ersetzt, welche Aufgrund ihrer Größe mit Halteklammern nicht mehr zu befestigen waren. Mit ein paar 3mm Gweindestangen, Schrumpfschlauch und Rändelmuttern ist eine super Befestigung gelungen.

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Mit einen 5mm Kantenschutz ist auch der Abstand des rückwärtigen Lüfters gegeben.

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Der Kühler ist trotz seiner Größe ein bisschen zu klein und musste etwas wachsen.

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Zum Glück ist der Deckel aufgeschraubt

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und lässt sich mit Distanzringen hochsetzten.

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Nun lassen sich 140mm Propeller anbauen.

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Die Befestigung befindet sich nur auf der Innenseite der Lüfter und ist jetzt nahezu unsichtbar.

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Jetzt sind keine nervigen Halteklammern im Weg!

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Ausserdem werden jetzt alle Finnen des Kühlers belüftet.

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Die Propeller decken nun den ganzen Kühler ab.

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Mehr Kühlung lässt sich mit Luft nicht mehr realisieren. Die Endmontage findet nächste Woch statt…….

 

 

Daddelkiste

Die „Daddelkiste“ ist 2009 entstanden und sollte vor allem aktuelle Spiele mit allen Details und ausreichend Frames (z.B. Crysis Warhead etc.) darstellen. Ausserdem stand der neue DX11 Standard vor der Tür.

Dies war mein erster Versuch Leistung und einen geringen Geräuschpegel unter einen Hut zu bringen. Bei Festplatten wie WD-Raptor und einer „ATI“ Radeon HD5870 kein leichtes  Unterfangen.

Um die Kiste leise zu bekommen, kamen aus dem Hause BeQuiet Lüfter und Dämmung zum Einsatz.

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Ein Riesen Kühler von Prolimatech „Megahalem“ und zwei Lüfter von Noiseblocker sorgen für ausreichend Abwärme und Ruhe. Über ein Kilo Gewicht und 16cm Einbauhöhe hängen jetzt am Mainboard.

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Die beiden 12 cm Lüfter vom Typ Noiseblocker NB Black Silent Pro sind bei geschlossenem Gehäuse nicht zu hören.

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Die Noiseblocker reichen für die Gehäusebelüftung nicht aus. Da mußten BeQuiet Lüfter mit größerer Fördermenge her.

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Die Festplatten entrichten ihren Dienst in trägerlosen Hot Swaps mit Entkoppelung.

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Die trägerlosen Quickports reduzieren Schwingungen und ermöglichen problemlosen Wechsel von Datengräbern.

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Die Grafikkarte ist unter Spielebelastung ein lärmender Alptraum (selbst durch geschlossene Kopfhörer). Folglich gab es auch dafür einen großen Lüfter mit ordentlich Hub und wenig Lärm (schiebt 160 Kubikmeter pro Stunde an der Grafikkarte vorbei). Der Lüfter der Graka lies sich runterregeln ohne das diese zur Herdplatte wurde. Das war die einzige Lösung ohne die Graka zu zerlegen und mit neuem Kühler auszurüsten.

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Am Displayport hängt ein Farbechter 24″ EIZO Monitor. Die Farben kommen gut zur Geltung und beim Zocken und Filme gucken leistet die Radeon super Arbeit.

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Für Videobearbeitung und ein schnelles Betriebssystem sind schnelle Platten von Vorteil. Vor allem zwei schnelle Raptoren aus dem Hause Western Digital im RAID O. Mit 250MB/ Sek. eine brauchbare Lösung. Nand-Flash-Speicher waren noch sehr teuer (SSD=Gebrauchtwagen).

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Für die legendäre Kino Soundmaschine „Logitech Z5500“ und einem Speedlink Medusa 5.1 Headset mit Klinke kam nur eine Soundkarte von Creative Labs in Frage.

Das ASUS ROG Logo ist beleuchtet (bringt nur nix ohne Plexiglas in der Tür)

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Mit dem 5,25″ Anschlußeinschub, Regler und Makrotasten zum Umschalten von Kino (optical) auf  zocken am Abend (5.1 Klinke) und verschiedener Sound Modi, die Wiedergabe von DTS / Dolby Digital Inhalten und Games lässt die Fatality keine Wünsche offen. Als besonderes Schmankerl hat dieses Teil einen optischen Eingang.

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Das Gehäuse ist ein Midi Tower AEGIS von Chieftec und bietet eine Menge Raum für einen Haufen Festplatten, große Grafikkarten und diverser 120mm Lüfter. Zudem hat es als Midi Tower Platz für vier 5,25″ Einschübe.

Das Netzteil von Cougar (Brand von Seasonic) passt farblich gut ins Konzept, ist modular und stellt 700 Watt zur Verfügung.

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Konfiguration:

  • MB: Asus Maximus III Formula
  • Proz: Intel i7 860
  • Ram: Corsair 4x 2GB DDR3 1600
  • Graka: ATI Radeon HD5870 1GB
  • Sound: X-Fi Fatality Titanium in eigenem Gehäuse und 5,25″ Panel
  • HDD: 2x WD Raptor 600GB 2,5″ (RAID O)
  • HDD: 2x WD ECO Green 1TB
  • ODD: Pioneer BD203
  • NT: Cougar S700 Modular
  • Gehäuse: Chieftech AEGIS Midi Tower, BeQuiet Dämmkit
  • Kühlung: Prolimatech Megahalems
  • Lüftung: 2x NB Black Silent Pro 120mm, BeQuiet Silent Wings 120mm
  • und irgendein orangener 160 mm Lüfter

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