Projekt X Casemod – Teil 7

Gehäuse und Hardware

Hier erstmal ein paar Gehäusedetails

img_2002

anhang-6

anhang-3

img_1982

img_1988

img_2039

anhang-9

anhang-5

img_1983

img_2012

img_2040

Der Kabelsalat im oberen Teil des Gehäuses muß noch optisch verschwinden und wird mit ein Paar ge-exten Laufwerksabdeckungen verdeckt.

img_2150

img_2152

img_2161

img_2154

img_2160

img_2153

So langsam trudelt die Hardware ein und die Speichelproduktion läuft an:

img_1855

Das Mainboard vom Typ: ASUS Z170 Premium hat alle nur erdenklichen Schnittstellen von Thunderbolt bis SATA-Express, U.2, M.2 etc.

Das Brett ist mit RGB Disco ausgestattet und verfügt über W-Lan (ac), Bluetooth 4.0 und zwei 10Gbit Netzwerkanbindungen.

16 Phasen (16+4+2) sorgen für genug Saft für alle Schnittstellen und heftigen Speicher.

img_1873

Ausserdem liegt noch ein Sack voll Zubehör im Karton:

  • NFC – Adapter
  • Drahtlos-Auflader
  • M.2 – U.2 Adapter
  • PCIe – U.2 Adapter

Stellt euch mal ein PCI-Express – RAID-0 vor (Protokoll: NVMe): z.B.  zwei mal Intel DC p3700  je 800GB mit 2700MB/s  lesen und 1700 MB/s  schreiben im Duett. Laut Asus soll das kreuz und quer mit allen PCI-Express Anschlüssen gehen (z.B. eine im PCIe Slot und eine in irgendeinem der Adapter), 3GB/s lesen und schreiben sollten den PCIe Controller ans Limit bringen.

!!!!!— Dieser geistige Ausflug würde für ca. 230 Gramm SSDs ein etwa € 2200,-  Loch im Portemonnaie hinterlassen (ziemlicher Schwachsinn, aber bestimmt irre schnell) —!!!!!

Die ASUS GTX 1080 A8G lässt keine Wünsche offen. Die Pixelschleuder ist mit knappen 31 cm Länge und 14 cm Breite riesig und geht quer durchs Gehäuse. Die RGB-Dioden machen das Grafikbrett zum echten Hingucker. Die beiden PWM Lüfter-Anschlüsse am hinterem Ende der Karte haben Ihren Grund.

Im Gegensatz zur Nvidia Standard Version (Founders Edition) hat dieses Design keinen Axial-Lüfter, welcher die Abwärme durch die Slotblende entsorgt, sondern drei Radial-Lüfter, welche die Abwärme im Gehäuse verteilen. Man muss dieser Herdplatte von unten etwas Frischluft zukommen lassen (z.B. zwei 14cm Propeller). Asus sorgt für entsprechende Anschlüsse ohne jede Kontrolle. Damit dieses Blechmonstrum einem nicht den Slot aus der Hauptplatine bröselt, sollte man für entsprechenden Halt sorgen.

img_1952

Die vier DDR4 Stäbchen von CORSAIR mit je 16GB laufen mit 1,2 Volt und lassen sich 2666 Mhz betreiben. Zumal diese als Set mit folgender Bezeichnung “ CMK64GX4M4A2666C16 in der QVL des Mainboards auftauchen. Laut diverser Foren sind 1,35 Volt und 3000Mhz für diesen Speicher und Board keine Hürde. 64GB Ram bilden die Grundlage für eine ordentliche NTFS Ramdisk mit 40GB.

img_20191

Der CPU-Kühler mit entsprechender Belüftung wurde zwar bereits vorgestellt, wird hier aber nochmal gezeigt:

img_1877

IMG_1389

1233456

Zusammengezimmert sieht das dann so aus.

img_2067

Und hier noch ein paar Details.

img_2018

 

img_1897

img_2050

img_2054

img_2055

img_2053

img_2056

img_2052

 

 

Die beiden 120mm eloop 12-4 waren zu laut und wurden durch Blacknoise eloop 14-3 ersetzt, welche Aufgrund ihrer Größe mit Halteklammern nicht mehr zu befestigen waren. Mit ein paar 3mm Gweindestangen, Schrumpfschlauch und Rändelmuttern ist eine super Befestigung gelungen.

img_2126

Mit einen 5mm Kantenschutz ist auch der Abstand des rückwärtigen Lüfters gegeben.

img_2140

Der Kühler ist trotz seiner Größe ein bisschen zu klein und musste etwas wachsen.

img_2110

Zum Glück ist der Deckel aufgeschraubt

img_2111

und lässt sich mit Distanzringen hochsetzten.

img_2112

Nun lassen sich 140mm Propeller anbauen.

img_2114

Die Befestigung befindet sich nur auf der Innenseite der Lüfter und ist jetzt nahezu unsichtbar.

img_2130

Jetzt sind keine nervigen Halteklammern im Weg!

img_2134

Ausserdem werden jetzt alle Finnen des Kühlers belüftet.

img_2136

img_2159

Die Propeller decken nun den ganzen Kühler ab.

img_2158

Mehr Kühlung lässt sich mit Luft nicht mehr realisieren. Die Endmontage findet nächste Woch statt…….

 

 

Werbeanzeigen

Projekt X Casemod – Teil 3

Noch mehr Blecharbeiten !

Die Post ist da!

IMG_1395

Das Kraftwerk ist ein Semi-Passives 80plus Platinum Netzteil von Typ Corsair AX760 ohne „i“ und soll erst bei 60% Last kaum zu hören sein (Wir werden es erleben). Gebaut wird das Gerät von SEASONIC, man kann mit einer Strippe eine Grafikkarte mit zwei 8 poligen Steckern anstöpseln (mit 25A Leistung)! Das reduziert den Kabelsalat auf ein Minimum.

IMG_1391

Die Blende um das Netzteil von aussen einzusetzen (LianLi PE03B)

ruckwand-nt

IMG_1396

IMG_1389

Was für Propeller! Als ich diese probeweise mit 12 Volt in irgendeinen Rechner gekabelt habe, wurde der Staub aus allen Öffnungen und Ritzen geblasen. Und mit einem 7 Volt-Adapter waren diese nicht mehr zu hören. Um die Vibrationen und das Geklapper zu eliminieren kommt, ein Gummi aus dem Modellbau von Conrad zum Einsatz.

IMG_1398

Geiles Zeuch!!  Ein Lob an BLACKNOISE Technologies:

Mit den „eLoob“ Lüftern ist euch ein doller Lüfter gelungen. Die Dinger sind unglaublich!! Ich habe hier ein Paar Noiseblocker eLoop B14-3 zwischen 3,8  und 13,5 Volt im Betrieb. Leistung und Noise sind sehr zufriedenstellend. Hier hat man extrem leise oder extrem viel Luft. Gepaart mit einem Regler, die perfekte Lösung für alle Kühlsysteme oder Raumlüfter (vergesst Dyson oder Rowenta).

IMG_1399

Nur mal probeweise zusammengeschraubt.

IMG_1294.JPG

IMG_1298

IMG_1299

IMG_1296

IMG_1297

IMG_1295

Sieht schon fast wie ein Gehäuse aus. Bis demnächst……

Moin moin, ich habe wieder mal Post bekommen!

IMG_1429

Igendwie müssen zwei große Festplatten (Datengrab und Backup), zwei SSDs für Betriebssysteme und ein BluRay Brenner platzsparend und entnehmbar im Gehäuse untergebracht werden. Da oben muss der Kram rein.

IMG_1400

Das Laufwerk ist ein BluRay Brenner als Slim Drive vom Typ Teac BD-W26SS BM3

IMG_1412

Das Icy Box wird warscheinlich noch im Rahmen der Findungsphase gegen ein SAS Array ausgetauscht.

IMG_1413

ICY DOCK Turbo Swap Rahmen des Typs MB171SP-B sind professionelle Produkte und hervorragend verarbeitet und gehören in einen Server. Sie haben einen regelbaren Lüfter und sind komplett abschaltbar. Zudem sind die Rahmen komplett auf Gummi gelagert und aus VA-Stahl gefertigt.

IMG_1416

IMG_1417

IMG_1418

IMG_1421

IMG_1419

IMG_1430

Schlanker und kompakter lassen sich keine fünf Laufwerke unterschiedlicher Art unterbringen !!!  — morgen werde ich die Sachen mal pro forma zusammen dengeln und posten. —

So sieht das nun aus!

IMG_1431

IMG_1432

Hier fehlt noch ein Schalter für die LED-Beleuchtung, welcher im Laufe des Projektes noch eingebaut wird.

Projekt X Casemod – Teil 1

DIE IDEE

Es ist mal wieder soweit, ein neues Projekt steht an! Alles fing mit der Suche nach einem neuen Gehäuse an und wird nach eingehender Recherche im Netz und diversen Läden mit einem Eigenbau enden. Die einen oder anderen Hersteller haben zwar brauchbare Ansätze in Sachen Praxistauglichkeit und Design, stellen aber keine Endlösung dar.

Nach endloser Recherche im Netz kam endlich ein Produkt in die engere Auswahl und nach einem Besuch im Shop zwecks Begutachtung und Kauf die Ernüchterung. Das Produkt wurde als „Midi-Tower“ betitelt und glich einem Wandschrank. Kein Wunder, dass man eine handvoll Propeller benötigt um die gigantischen Luftmengen zu bewegen.

Also wird die alte „Couch Potatoe“ aus dem vorherigen Projekt herhalten müssen. Von der alten Dose wird nicht viel übrig bleiben. Das Gerät wird mit vielen Features ausgestattet und bekommt eine „geile Optik“. Da dieses Projekt etwas mehr Zeit, Moneten und Muße in Anspruch nehmen wird, werden die Fortschritte nach und nach auf dieser Seite erscheinen.

 

 

Bis bald….

………..Es geht los, zunächst die wichtigsten Utensilien:

IMG_1119

IMG_0110

IMG_1251

Zuerst wird brauchbares Werkzeug zusammengetragen und der nächste Baumarkt geplündert. Was zunächst benötigt wird:

  • Aushandeln dafür benötigter Freizeit mit der Familie
  • Stichsäge
  • Dremel
  • Gewindeschneider
  • Akkuschrauber/Bohrer
  • div. Schleifer
  • Stahlprofile (zum Kanten)

IMG_1247

IMG_1248

  • Erstmal in eine Computerbude und ein billiges Gehäuse kaufen.
  • Die Hardware umschrauben, damit das alte Gehäuse frei wird.
  • Im Anschluß wird die alte Dose zerlegt und von Nieten, Farbe und Kleberesten befreit.

IMG_1170

IMG_1168

Jetzt ist die Hardware umgeschraubt und der Oldie zerlegt. Es sollen zwei 3,5″ Festplatte, 1-2 SSDs und ein Brenner im Gehäuse Platz finden, für eine dolle Lüftersteuerung, Netzschalter, Betriebsleuchte, USB, Frontaudio etc. bleibt kein Platz in der Dose. Also muss ein Gehäuseanbau her. Wie dieser aussehen wird ist nächste Woche hier zu sehen.

Nun geht es weiter mit dem Gehäuseanbau in Form einer Konsole die auf dem Gehäuse angebracht wird. Nach anhaltender Ideen-Armut hatte ich bei einem Tankstellenbesuch, welcher seine Uralt IT – Teile für einen Euro pro Stück verscherbelt hat, die zündende Idee.

Die Konsole wird nun aus einem prähistorischen Druckerumschalter (Parallelport) gefertigt und wird die Lüftersteuerung sowie USB, Frontaudio und Schalter beinhalten.

Zunächst mal eine Zeichnung:

Neue Bitmap

— So soll das gute Stück ungefähr aussehen —

Zuerst wird das Teil zersägt und die Farbe runtergeschliffen. Dann werden die Teile für die Schalter zugeschnitten und die Platine für Front -Audio und USB eingepasst. Nur noch die Kanten am Bodenblech einsägen und biegen. Alle Bohrlöcher werden eingesenkt. Es wird aussehen als wenn ein Laufwerk aus dem Gehäuse ragt.

Konsole0

Erstmal alles blank schleifen und in entsprechende Teile zuschneiden, Löcher bohren und einsenken. Die alte Parallel-Dose wurde komplett aufgebraucht (beste Altmetallverwertung).

Konsole1

Die Platine mit Audio und USB-Anschlüssen stammt aus dem Hause Silverstone und hat mit etwas Nachhilfe jetzt am USB 2.0 Anschluss 2,5 Ampere Stunden.

Konsole2

Konsole fast fertig L

Konsole fast fertig R

Um die Ritzen im unteren Teil, und den Millimeter zur Lüftersteuerung verschwinden zu lassen, muß noch ein passgenaues Teil her. Mit kleinen eckigen Löchern habe ich so meine Probleme. Die Löcher für die Schalter wurden mit einem Konusbohrer gemacht. Die Verblendung wird nachher durch die Schalter gehalten.

IMG_1466

IMG_1467

IMG_1468

Schön, wenn alles passt! Der Lack kommt später. Die Konsole besteht aus folgenden Teilen:

  • Uralt Druckerumschalter
  • Scythe Kaze Master II Lüftersteuerung mit versenkbaren Reglern, Temparaturnanzeige,
  • Sensoren und Tachometer regelbar von 3,7V – 13,8V für vier Lüfter.
  • Silverstone Platine mit Front Audio & USB
  • Dimas Tech Vandalismus Stahl Taster mit LED-Ring (Power & Reset Taster sowie HDD & Power LED)

img_1595

IMG_1562

So, Feierabend nächste Woche geht es weiter…..

Reste für Papa

Irgendwann letztes Jahr hat der prähistorische Rechenknecht meines Vaters gekündigt und es musste ein neuer her. Also haben wir aus unseren Resten einen neuen Rechner gebaut.

008

Das Spendergehäuse (Rentnerkiste) hatte ungefähr 1000 leer  gerauchter Tabakbeutel und div. 1000 Stunden Hochleistungs-Solitär hinter sich. Nach ein paar Behandlungen im Geschirrspüler und einer Dose Waschbenzin hatte es seine ursprüngliche Farbe wieder. Der Ekel & Aschenbecherfaktor waren nun beseitigt.

c6918370455197b6d6b1543669c446f7

036

Nach erfolgreicher „Entnikotisierung“ geht es nun ans Heraustrennen überflüssiger Gehäuseteile um Platz für große Lüfter und Seitenfenster zu machen. Der Festplattenkäfig wurde herausgeschnitten und die Kanten mit einem Kederband versehen.

037

038

Die „Reste für Papa“ bestehen aus:

  • Platine: Asus P6B Workstation
  • Ram: 12 GB DDR3 Ram Corsair
  • Prozessor: Intel I7 930 3,0 GHz
  • CPU-Kühler: Prolimatech Megahalems
  • Lüfter: Noctua 12cm & Noisblocker Black Silent Pro
  • Netzteil: Tagan Easycon 580W Modular
  • ODD: LG BluRay  Brenner
  • DeLock: 2x Halterlose 3,5″ HDD Rahmen
  • HDD: 2x WD Green 500 GB
  • HDD: 1xWD Black 600 GB
  • Grafik: AMD Radeon X1300… Passiv
  • OS: WINDOWS 7 Ultimate & Debian 8 (KDE Plasma)

025

Für einen Reste PC noch ganz brauchbare Hardware.

032

Die Hardware ist drin. Ein paar Rollen drunter. Jetzt noch ein Fenster aus der Heimwerkerschublade zusammenzimmern damit dieses Monstrum von Kühler in die Kiste passt. Eloxiertes Aluminium ist ungeeignet, wenn Ihr es im Nachgang lackieren wollt (Ihr schleift euch kaputt). Folgendes Material wird für ein schnelles Fenster benötigt:

  • Kederband
  • Acrylglas
  • Blechprofil (kein Alu!)
  • Kunststoffprofil
  • eine Hand voll Blechschrauben

028

022

Nur noch die Front verkabeln und eine Dose Hammerite-Lack an Seitenteile, Deckel und Front., zwei Paar kleine Schrankrollen dienen als Füße.

003

034

Damit das Seitenfenster etwas besser zur Geltung kommt, habe ich noch ein paar Kaltlichtkathoden aus der alten Moddingkiste eingebaut. Die Beleuchtung lässt sich ausschalten.

005

Es leuchtet blau!

007

Sieht aus wie ein alter Schaltschrank.

015

029

Der Rechner läuft auf Anhieb und leuchtet schön. Die Festplatten lassen sich dank trägerloser Quickports der Marke DeLock einfach austauschen. Nur noch Windows drauf und fertig. Das mit dem „und fertig“ dauerte noch ein paar Stunden. „Fertig“ war der Rechner erst nach 931 Updates.

010

Fazit:

Die blau beleuchtete, gutaussehende Designer Reste Maschine mit acht logischen Kernen 12GB Ram, drei Festplatten, einem 580 Watt Netzteil und einer lauwarmen Grafikkarte sowie zwei 12 Zentimeter Propellern liess sich mit einfachen Mitteln aufmotzen und wird noch diverse Tausend Solitärrunden ohne Schaden und Performanceeinbrüchen überstehen.

Invest:

  • Etwas handwerkliches Geschick
  • 60€ für Festplattenrahmen und BD-Brenner
  • 20€ für ein bischen Krempel aus dem Baumarkt (Farbe & Profile etc.)
  • ca. 10 Stunden reine Arbeitszeit